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In unendlichen
Begegnungen mit so unterschiedlichen
M enschen habe ich meine Augen und Ohren entdeckt.
Es war ein hartes Stück Arbeit in meinem Kopf auf-
zuräumen bei all den Vorstellungen und Erwartungen,
um Platz zu schaffen mit eigenen Augen zu sehen.
Liebe gab mir die
Kraft dazu, mich immer wieder selbst
in Frage zu stellen, um dem Raum zu geben, was ich sah.
Dazu brauchte es
die erste Dunkelkammer in diesem
Moloch Manhattan, einen ganz persönlichen Raum
zur Wahrnehmung der Menschen, die ich traf.
Manhattan war mehr für mich, als das Zentrum einer Stadt.
Schon der Blick auf die Skyline erzeugte bei mir das Bild
eines manifestierten Glaubensbekenntnisses,
der Tempel der kapitalistischen Welt.
GERALD WESOLOWSKI
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